Archive for Juni 2008

Ausstellerportrait (I): ZANOX

Juni 30th, 2008

Wir bieten hier bei The Main Event jedem Aussteller auf der online-marketing-düsseldorf die Möglichkeit, sich selbst vorzustellen. Den Sprung in kalte Wasser wagt heute zanox.

Wir sind ZANOX…

… und kümmern uns um erfolgsbasiertes Online-Marketing. Unser Stammsitz ist Berlin, wir sind aber mit mehr als 20 weiteren Büros in der ganzen Welt aktiv. Werbetreibende bekommen bei uns eine effiziente, globale Vermarktung ihrer Produkte und Services im Internet und wir helfen Betreibern von Websites bei der Umwandlung ihres Website-Traffics in Umsatz.

Unser Leistungsportfolio umfasst Tools zum Kooperations- und Suchmaschinen-Management, zum Aufbau eines Rückvergütungssystems sowie Empfehlungsmarketing via Mail.

Als deutscher Marktführer arbeiten wir mit mehr als 2.000 internationalen Top-Unternehmen in den Branchen TIMES (Telekommunikation, Internet, Medien, Entertainment, Software), Travel, Retail & Shopping sowie Financial Services zusammen, die auf den strategischen Vertriebskanal von zanox setzen.

Wir sind die Open Company

In Zukunft wollen wir uns noch stärker gegenüber unseren globalen Partnern öffnen. Dies geschieht beispielsweise, indem wir unsere API offenlegen, damit Entwickler unsere Schnittstellen für neue, innovative Software-Anwendungen nutzen können. Um unsere Partner zu Höchstleistungen zu motivieren, haben wir den zanox Web Services Contest gestartet, der mit 1 Million EUR Venture Capital dotiert ist.

Aber auch in unserem Hauptquartier stehen die Türen für unsere Partner offen: erst Anfang Juni 2008 wurde der GAP (Global Alliance Partner) Campus in Berlin eröffnet, ein Open Space, der eigens für kreative Unternehmer geschaffen wurde, die mit uns gemeinsam die Monetarisierung des Internets weiterentwickeln wollen.

Wir sind so jung wie die online-marketing-düsseldorf

Unser Unternehmen wurde, ebenso wie die online-marketing-düsseldorf, im Jahr 2000 ins Leben gerufen. Neben den Unternehmensgründern Thomas Hessler, Heiko Rauch und Jens Hewald umfasst das zanox-Team mehr als 350 Mitarbeiter. Wir unterhalten neben unserem Berliner Hauptsitz Niederlassungen in den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Italien, Spanien, Frankreich, Polen, Skandinavien und China.

Seit 2007 sind Axel Springer und die schweizer PubliGroupe unsere neuen Teilhaber. Die Axel Springer AG ist Deutschlands größter Zeitungs- und drittgrößter Zeitschriftenverlag sowie eines der führenden europäischen Medienunternehmen. Die PubliGroupe AG ist eine unabhängige international führende Marketing-, Verkaufs- und Dienstleistungsgruppe für Medien und Werbetreibende und unterstützt diese mit Marketing- und Technologie-Dienstleistungen bei der Umsetzung ihrer Kommunikations- und Medienstrategien.

Gastautoren (I): Christian Bennefeld, etracker GmbH

Juni 27th, 2008

Das Blog The Main Event soll sich nicht zuletzt durch seine Gastautoren zu einem spannenden Medium herausbilden. Ein Wunsch an die Gastautoren war, dass sie sich zunächst einmal selbst vorstellen. Den Auftakt macht heute Christian Bennefeld. Sein Thema hier im Blog: Webcontrolling.

Mein Name ist Christian Bennefeld. Ich bin 39 Jahre alt und wohne und arbeite als geschäftsführender Gesellschafter der etracker GmbH in Hamburg. Dort und in Karlsruhe habe ich nach dem Abitur Mathematik und Informatik studiert. Nach dem Diplom zog es mich ins Ausland: ich habe in Caracas/Venezuela als IT-Consultant bei einem Unternehmen gearbeitet, das auf den Aufbau großer heterogener Netzwerk-Infrastrukturen spezialisiert ist. Zurück in Deutschland betreute ich dann im Rahmen eines Forschungsprojekts am Max-Planck-Institut für Meteorologie die Entwicklung komplexer Analyse- und Simulationssoftware.

Eine weitere wichtige Station meines Berufslebens war die Gauss Interprise Consulting AG. Hier war ich für die Entwicklung von E-Business-Projekten zuständig. Gleichzeitig verantwortete ich das Business Development und koordinierte in dieser Funktion unter anderem den Aufbau der amerikanischen Tochter der Gauss Interprise AG im Silicon Valley.

Im Jahr 2000 habe ich dann den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und gemeinsam mit Oliver Krapp die etracker GmbH gegründet. Wir bieten Web-Controlling Lösungen und Services zur genauen Analyse des Besucherverhaltens auf Webseiten und zur Optimierung aller Online-Marketing-Maßnahmen. Bei etracker verantworte ich als geschäftsführender Gesellschafter die Unternehmensstrategie, den Vertrieb und das gesamte operative Geschäft.

Mehr Infos über mich finden Sie bei Xing.

omdo Düsseldorf: Weber Creativ Team berichtet

Juni 11th, 2008

Letzte Woche war unter anderem in der Düsseldorf online-marketing-donnerstag (omdo). Brigitte Weber Frowein war dabei und berichtet in Ihrem Blog Blogbuster. Wir dürfen Text und Bilder übernehmen und verneigen uns zum Dank gen Düsseldorf.

Am 05.06.2008 fand die erste Veranstaltung aus der Reihe »online-marketing-donnerstag« im Düsseldorfer Palais Wittgenstein statt. Geladen hatten der neue online-marketing-düsseldorf-Chef Alexander Felsenberg und seine Crew.

»Schön sei es, die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und Kontakten in der Zeit bis zur nächsten OMD zu haben« meinte Frau Gatzemeier-Nolden, Fadenversand. Den informativen Vortrag zum Thema “Strategien für erfolgreiche Newsletter und E-Mail-Kampagnen” hielt Herr Ulf Richter, optivo GmbH. In der anschließen Diskussionsrunde wies Frau Manuela Lesch, Henkel auf die zentrale Bedeutung der zwischenmenschlichen Interaktion durch eine gut funktionierende Hotline hin. Dieses Statement wurde von kräftigem Applaus begleitet.

Der gelungene Abend klang mit inspirativen Begegnungen und Gesprächen aus.

Foto: Weber-Frowein

Themennewsletter: IPTV und Podcast

Juni 11th, 2008

Der heutige Themennewsletter der online-markeing-düsseldorf nimmt die immer schnellere Veränderung des Mediennutzungsverhaltens zum Anlass, zwei Kanäle naher zu beleuchten, die Fernsehen, Radio und Printpresse zunehmend Konkurrenz machen: IPTV und Podcasts. Wir geben den Newsletter hier wieder und bitten zur Diskussion.

(Nebenbei: Auch zu diesen Themen können Sie natürlich Gastautor werden).

Medien-Nutzung im Wandel

Die aktuelle Studie Innovation der Medien zeigt, dass sich in Deutschland der Medienkonsum nachhaltig verändert: Konsumenten werden zu Prosumenten. Diese konsumieren nicht nur Informationen, sondern produzieren sie auch selbst.

Die Unternehmensberatung IBM Global Business Services und die Universität Bonn haben in der Studie untersucht, wie hierzulande die Medien Internet, Print, Radio und TV genutzt werden und welche Rolle diese Medien bei der täglichen Informationssuche spielen.

Wichtige Erkenntnisse: Das Fernsehen wird vom Internet verdrängt und die Werbeindustrie muss umdenken.

IPTV: Positionierung bei medial modernen Zielgruppen

“Auch Markenunternehmen entdecken IPTV für sich” berichtet Lisa Marahiel von Exozet. Die Berliner Agentur gewann 2007 den deutschen IPTV-Award für die innovativste Technologie und berät Unternehmen bei der Umsetzung. “IPTV wird immer mehr ein Thema und Bewegtbild im Netz sogar zum Must-Have”, sagt Marahiel. Es entwickele sich dabei zum Positionierungsmedium gegenüber medial modern operierenden Zielgruppen. Es trägt zum Sympathie-Gewinn der Marke bei.

“IPTV bietet eine wesentlich größere Angebotsvielfalt und Interaktion mit dem Kunden”, hebt BMW-Mann Ketterl die Möglichkeiten hervor. Der Massen-Erfolg liegt in der Vernetzung: Durch die Integration der Inhalte von BMW TV auf den MSN Video Channel sowie in verschiedene vertikale Schlüsselkanäle wie Automobil, Nachrichten und Sport war BMW in der Lage, jeden Monat bis zu zehn Millionen Menschen zu erreichen. Neben BMW sind auch Audi und Mercedes-Benz mit eigenen Angeboten ins IPTV-Geschäft eingestiegen.

Doch auch ohne eigene IPTV-Plattform können Marken über Werbung in den neu entstehenden Internet-Sendern wie Zattoo oder Joost präsent sein. Hier entstehen neue interaktive Werbeformen: Ein Beispiel sind “Flying Buttons” – Klickflächen, die semantisch Objekte im Video erkennen, sich deren Bewegung anpassen und auf kontextbezogene Webseiten verlinken.

Die Vorteile der Markenpräsenz im IPTV: Die jeweilige Zielgruppe kann ohne Streuverluste punktgenau erreicht werden und das im Gegensatz zum klassischen Bewegtbild im TV zu vergleichsweise niedrigen Kosten. Die Werbung kann individueller und zielgruppengerechter auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten werden und der Erfolg von Werbespots ist hier direkt messbar. So kann zeitnah und effektiv auf das Verhalten der Konsumenten reagiert werden.

Ausgewählte Beispiele:

Podcasts: Hohe Aufmerksamkeit beim Heavy User

Auch ein Jahr nach Horst Schlämmer ist von Abnutzungserscheinungen beim Thema Podcast keine Spur – zumindest nicht bei stark involvierten Nutzern. Laut der jüngsten Podcast-Studie von House of Research machen diese sogenannten “Heavy User” knapp zwei Prozent der inzwischen 40,8 Mio. Onlinenutzer ab 14 Jahren in Deutschland aus. Das sind immerhin 750.000 Menschen, die Umfragen zufolge ca. 30 Jahre alt und überwiegend männlich sind, ein hohes Einkommen haben und technik-affin sind.

Rund 100 Podcasts deutschsprachiger Unternehmen wenden sich dieser Nutzergruppe zu. Die meisten davon liefern heute neben Unterhaltung Erklärstücke und Hinweise, wie es die Bayer AG im Bereich Markforschung macht. Dr. Oetker stellt Tipps und Tricks vor und der Bankenverband steuert einen Ratgeber-Podcast bei. Der Hannover Airport lässt Prominente Geschichten aus Urlaubsländern vorlesen. Auch Autokonzerne wie Opel laden Hörer zu akustischen Erlebnisreisen durch Urlaubsregionen ein.

Klassische Markenwerbung mit Produktvorstellungen hat dagegen weitgehend ausgedient. Der vom Branchenkenner Alexander Wunschel als bester Unternehmens-Podcast gerankte monatlich erscheinende Datev-Podcast zeichnet sich vor allem durch seine Nutzerorientierung mit der Mischung aus Nachrichten, Tipps und einem Schwerpunktthema aus.

Ausgewählte Beispiele:

DMMK: WongView mit Christoph Salzig

Juni 10th, 2008

Am 17. und 18. Juni findet bekanntlich der Deutsche Multimedia Kongress (DMMK) in Berlin statt. Über die Keynote von David Weinberger hatte ich gestern schon geschrieben. Was die Besucher sonst noch erwarten dürfen, hat Christoph Salzig in seiner Funktion als Pressesprecher des BVDW den Bloggern von Mister Wong verraten. Danke nach Bremen, dass wir das Interview hier übernehmen dürfen.

Der DMMK ist seit langem eine feste Größe in der Web-Kongresslandschaft. Was erwartet die Teilnehmer auf dem Kongress inhaltlich in diesem Jahr?

Ich denke, dass wir mit Hilfe des außerordentlich kompetenten Kongressbeirats einen wirklich spannenden Kongress zusammen gestellt haben, der sowohl die Visionen als auch die aktuellen Trends thematisiert. Von jeher ist es dabei Anliegen des “Familientreffens” der Branche, im Rahmen des DMMK zu analysieren, was mit den interaktiven Medien geht und gehen wird. Der Blick nach vorne wird vor allem durch unsere Keynote-Speaker repräsentiert. Mit David Weinberger haben wir einen der Internet-Visionäre schlechthin gewinnen können. Er steht im Übrigen am Warm-Up-Tag auch in einem exklusiven Workshop Rede und Antwort. Hier können sich einige wenige intensiv mit ihm austauschen und die von ihm im Cluetrain Manifesto und in seinem neuen Buch (Everything is miscellaneous) entsponnenen Thesen auf sein persönliches Umfeld übertragen. Die Schwerpunktthemen des DMMK spiegeln die Internetrealtiät 2008 wider: IPTV, Targeting, Social Networks, Intranet 2.0, Bewegtbild, Employer Branding, Mobile, Monetarisierung der neuen Business-Modelle – alles mit einem Blick über den Tellerrand, wir kochen ohnehin schon bei viel zu vielen Kongressen und Veranstaltungen im eigenen Saft. Impulse von außen, slo sowohl aus anderen Branchen als auch aus anderen Ländern, sind da äußerst wohltuend.

Neben dem fachlichen, was steht an Spaß auf dem Programm, es ist ja EM?

Wer den DMMK kennt, weiß dass der Networking- und Spaßfaktor hier natürlich auch eine große Rolle spielt. In entspannter Atmosphäre lässt sich eben am besten denken und networken. Wir haben an beiden Abenden das Thema Fußball integriert, sonst hätten die Organisatoren auf mich schließlich abends auch verzichten müssen – immerhin sind die letzten Gruppenspiele und am 17.6. mit Italien – Frankreich die Neuauflage des Berliner WM-Endspiels vor zwei Jahren. Da kommt man natürlich nicht dran vorbei. Dankenswerterweise steht für die Übertragung die Kongressleinwand zur Verfügung. Das reicht uns aber nicht. Chips essen, Bier trinken und Fußball gucken, kann man schließlich auch zu Hause. So hat jeder am ersten Abend nach dem Business Speed Dating kostenlos die Chance, sich selbst einmal beim Menschenkicker oder beim digitalen Torwandschießen zu versuchen. Am Abend des 18. gibt’s dann noch den krönenden Abschluss mit der Verleihung des Deutschen Multimedia Awards (DMMA). Die Leistungsschau der Branche wird in diesem Jahr von TV-Entertainer Oliver Welke moderiert, der am Vorabend noch in der ZDF Fußball-Comedy “Nachgetreten” zu sehen ist. Besser kann man die Klammer nicht schließen finde ich. Das Chill-Out im Garten der Landesvertreung ist ja inzwischen schon berüchtigt. Dieses Jahr wird es dort auch noch zusätzlich eine Cocktailbar geben. Ich denke, da ist kein Wunsch mehr offen.

Der DMMK findet in Berlin statt. Ist die Stadt auch die Online-Hauptstadt?

Da diesen Anspruch neben Berlin auch Hamburg, München, Düsseldorf, Köln, Frankfurt (und sicher noch einige andere) erheben, stellt sich für mich immer die Frage, was in Sachen Online im Vordergrund steht (Kreativität? Web 2.0? Medienportale? Werbung?). Je nach Blickwinkel kann da mal die eine und mal die andere Stadt diese Titel für sich reklamieren. Fakt ist aber: Angesichts der vielen führenden Köpfe und Schwergewichte, die zum DMMK nach Berlin kommen, ist unsere Hauptstadt für diese zwei Tage ganz sicher auch die Online-Hauptstadt.

Was war Dich für bisher das Web-Higlight 2008 (neue Services, Trends etc.)?

Puh, das ist schwer zu sagen. Eine eindeutige Antwort gibt es für mich hierauf nicht, zumal ich vor wenigen Wochen bei der Jurysitzung zum DMMA dabei war. Hier war ich Augen- und Ohrenzeuge von so vielen guten Projekten, dass ich mich nicht auf ein Highlight beschränken möchte. In jedem Fall aber stehen einige meiner ganz persönlichen Favoriten auf der Shortlist zum DMMA.

DMMK: Eindrücke, Fotos, Filme? Bitte hier im Blog abgeben

Juni 10th, 2008

Wer am 17. und 18. Juni auf dem DMMK ist und dort fotografiert, filmt oder seine Eindrücke schriftlich niederlegen will, ist herzlich eingeladen, das Material an uns weiterzugeben.

Wir veröffentlichen ausgewählte Texte hier im Blog und fügen Fotos und Filme unserem Flickr– bzw. Sevenload-Stream hinzu.

DMMK: Weinberger gucken gehen!

Juni 9th, 2008

Soweit ich mich erinnere, war ich dreimal auf dem Deutschen Multimedia Kongress (DMMK) zugegen. Einmal in Stuttgart, als alles noch richtig groß war. Und zweimal in Berlin.

Berlin war netter: Nach Stuttgart musste ich fliegen und dann einen Vortrag vor 30 Leuten in einem 500 Plätze fassenden Saal halten. Nach Berlin konnte ich entspannt Bahn fahren und dann entspannt networken. Die Location war (und ist) klasse, das Catering superb. Ob inhaltlich etwas mitzunehmen war, vermag ich heute nicht mehr zu beurteilen.

Um letzteres würde ich mir für den kommenden DMMK (17./18. Juni 2008) keine Sorgen machen. Mit David Weinberger kommt ein Keynote-Speaker, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Ich habe Weinberger vor zwei Jahren bei einer Edelman Bluehour live erlebt. Alles, was ich seitdem von ihm gelesen, gehört und gesehen habe, hat “mein Internet” nachhaltig geprägt. Und ich bin mir recht sicher, dass Weinberger auch große Skeptiker davon überzeugen kann, dass das Internet nach wie vor underhyped ist.

Wer es – wie ich – nicht zum DMMK schafft, kann sich ja ersatzweise am Sonntag Nachmittag eine von Steffen Büffel und anderen moderierte Session mit Weinberger beim WE-Magazine anschauen.

Bildquelle: Wikipedia

Interact europewide!

Juni 9th, 2008

Letzte Woche hat sich die Online-Marketing-Elite erstmals zur Interact, dem europäischen IAB-Kongress, in Berlin getroffen. Vorab: Kompliment an die BVDW-Kollegen, die für die Ausrichtung verantwortlich waren, namentlich Björn Kaspring, Isabel Blank und Yasmina Tibourtine (Ehre, wem Ehre gebührt).

Drei unterschiedliche und doch absolut passende Locations (Umspannwerk Kreuzberg, Goya und Ullstein Halle) haben den richtigen Rahmen geliefert. Und es ging wirklich international zu, etwa drei Viertel der Teilnehmer dürften aus fremden Ländern in die Bundeshauptstadt gekommen sein, darunter allein rund 70 Vertreter aus Polen.

Inhaltlich ist das ja immer so eine Sache bei diesen Kongressen. Allzu oft können sie die Versprechen nicht einlösen und bleiben hinter den Erwartungen zurück. Nicht so in diesem Fall. Zwar spielten auch hier die zentralen Themen IPTV, Mobile und Networks eine Rolle, aber letztlich kommt es ja auch darauf an, wer sich denn da so äußert. Jaap Favier, Norm Johnston, Randall Rothenberg,… alle wussten zu überzeugen.

Die wichtigste Botschaft (PDF) kam dennoch ausgerechnet von einem Zeitungsmann. Bei rund 25 Prozent sieht Dr. Andreas Wiele, Vorstand bei der Axel Springer AG und verantwortlich für BILD und die Zeitschriften, die Online-Werbeinvestitionen im Gesamtkonzert anno 2015. In der langfristigen Größenordnung waren sich hier übrigens alle einig, lediglich im Zeitraum gingen die Meinungen um bis zu fünf Jahre auseinander. Die zentrale Botschaft “online wins!” aber ist das, was haften bleibt.

Nicht dass das für die Branche neu ist, schließlich wird das gebetsmühlenartig seit Jahren bei ähnlichen Anlässen vorgetragen. Dass jedoch ein Repräsentant eines klassischen Printmediums, das zudem erst seit wenigen Jahren so richtig in die Online-Offensive geht, das so konkret beziffert, das ist in der Tat ungewöhnlich. Noch ein Grund mehr, mit Spannung gen September zu blicken.

Übrigens: Wer die Interact verpasst hat, der sollte sich noch kurzfristig für den DMMK anmelden, denn auch hier wird es einige wirklich spannende Vorträge und interessante Speaker geben. Alternativ empfehlen wir natürlich die noch ausstehenden online-marketing-donnerstage als ultimatives Warm-Up.

Autoren II: Christoph Salzig (pr://ip)

Juni 2nd, 2008

Als Mitinitiator dieses Blogs schreibe ich auch ein paar Zeilen über meine Person.

Christoph Salzig ist 38 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Mein Lebensmittelpunkt ist seit 2005 die “Westfalenmetropole” Münster, in die ich nach fünfjährigem Rheinland-Exil wieder zurückgekehrt bin.

Münster kenne ich bereits aus meiner Studienzeit. Hier habe ich Kommunikationswissenschaften studiert und mich eine Zeitlang als Kabarettist versucht. Weitere lehrreiche Erfahrungen konnte ich als PR-Mann u.a. bei der Marktforschung Krämer, dem pr-büro und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. (formerly known as Deutscher Multimedia Verband (dmmv) e.V.) sammeln. Als freier Journalist habe ich für die Aachener Nachrichten, die Westfalenpost und die WIRTSCHAFT digital gearbeitet. Hinzu kommen verschiedene Moderationen und Mandate im Veranstaltungsumfeld.

Seit September 2005 arbeite ich als selbständiger Berater mit dem Schwerpunkt Online-PR (daher auch pr://ip) für verschiedene Organisationen, Institutionen und Unternehmen. Im Kontext der online-marketing-düsseldorf 2008 bin ich verantwortlich für die Koordination der kommunikativen Aktivitäten zur Messe im In- und Ausland, kümmere mich um die Medienkooperationen, die Vernetzung der Aussteller-PR mit der Messeplattform und den Berichterstattern uswusf.

Weitere Infos zu meiner Person finden sich unter pr-ip.de, Xing, Kress, LinkedIn oder Yasni. Zum Twittern fehlt mir momentan noch die Zeit. Auch wenn ich davon ausgehe, dass sich daran in den nächsten Wochen nichts Wesentliches ändern wird, gibt es natürlich ein Update falls ich anfange zu “zwitschern”.

Schwerpunkt Mobile: Mobile Bar – Mobile Area

Juni 2nd, 2008

Wann wurden die UMTS-Lizenzen für Deutschland versteigert? Erst raten, dann klicken! Verdammt lange her, nicht?

Doch jetzt endlich – nach bald acht Jahren – scheinen die Voraussetzungen für die mobile Nutzung des Webs endlich da zu sein. Bandbreite steht Dank HSDPA zumindest in Ballungsräumen ausreichend zur Verfügung, echte Flatrates wie die von Moobicent oder Moobiair machen die Bandbreite auch bezahlbar und spätestes seit der Präsentation des iPhones haben wir eine Vorstellung, wie mobile Surfmaschinen in Zukunft aussehen könnten.

Das Web wird also mobil. Und das digitale Marketing?

Bannerwerbung hat es schon auf stationären Maschinen schwer; trotz großer Bildschirme. Aber selbst für Textanzeigen von Google dürfte auf Displays, deren Größe durch das Hosentaschenformat begrenzt ist, kaum Platz sein.

Wie liegen also die Alternativen?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, lohnt sich ein Besuch an der Mobile Bar in Halle 11 auf der online-marketing-düsseldorf.

Dort treffen sich die Experten für Mobile Marketing und rund um die Bar präsentieren sich – erstmals gebündelt – Mobile-Marketing-Dienstleister und Endgerätehersteller.