Archive for the ‘Allgemein’ category

Gastautor (XIII): Monty Metzger, Ahead of Time

September 12th, 2008

Hallo mein Name ist Monty Metzger. Ich bin Unternehmer, Blogger und Trend-Scout. Seit Anfang 2008 bin ich Geschäftsführer der Ahead of Time GmbH, einer internationalen Innovationsagentur mit Sitz in München. Ahead of Time ist Anbieter für innovative Marketing- und Technologielösungen. Das Leistungsangebot umfasst die strategische Innovations- und Marketingberatung, die kreative Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von innovativen Kommunikationslösungen sowie die Durchführung von internationalen Weiterbildungsprogrammen für Führungskräfte unter der Marke “Manager Tours“.

Ich studierte in Deutschland und der Schweiz Betriebswirtschaft und spezialisierte mich auf electronic Marketing. Ich nahm zudem den der “Innovation Academy” an der Harvard Business School in USA teil.

Bereits 1998 gründete ich mein erstes Unternehmen und arbeitete u.a. am webTV Projekt der BMW Group im Jahr 2001 sowie an den ersten Mobile Marketing Projekten im Jahr 2002. Im Jahr 2003 gründete ich die CScout Trendberatung in Deutschland, arbeitete eng mit dem internationalen Netzwerk in USA und Asien und baute das Büro in China auf.

Ich freue mich auf ein Treffen auf der online-marketing-düsseldorf, auf einen Besuch auf meinem Blog monty.de oder über Ihre Kontaktanfrage via Xing.

Lieblingswährung am Ende? AJAX frisst die IVW-PIs

September 12th, 2008

Unter einigen unser Twitter-Follower wurde kürzlich über die künftige Eignung der IVW-Daten auf PI-Basis diskutiert. Anlass waren die massiven Einbrüche beim PI-Primus StudiVZ. Ich hatte die Twittergemeinde daraufhin gefragt, ob sie diese wichtige Diskussion nicht hier im Blog fortführen will. Hagen Fisbek will:

Die aktuellen IVW-Zahlen, bei denen StudiVZ einen Klick-Schwund von rund 18% mit der Umstellung auf die AJAX-Technologie begründete (vgl. Deutsche Startups) sorgte für die begründete Frage, ob das IVW-Ranking auf PI-Basis durch die eingeschränkte Aussagefähigkeit aufgrund des mittlerweile doch sehr verbreiteten Einsatzes von AJAX noch zukunftsträchtig ist.

Da Statistiken und Vermarktungszwänge und deren technische Vorgaben nicht die User-Experience beeinflussen sollten, könnte die IVW derzeit vor der großen Herausforderung stehen, möglichst schnell ein allgemein anerkanntes neues Verfahren zur Reichweitenmessung aufzusetzen. Da bereits schon im letzten Jahr über eine Mrd. EUR in grafische Online-Werbung in Deutschland investiert wurden und im ersten Quartal dieses Jahres der Vergleichswert des Vorjahres schon über 40 Prozent übertroffen wurde, sollte die Reichweitenmessung entsprechend “sicher” sein.

Dieser Beitrag soll den Anstoß zur Diskussion liefern, ob eine neues Messverfahren nötig wird und wenn ja, wie eine zukünftige Reichweitenmessung ausgestaltet werden könnte. Kann die online-marketing-düsseldorf und deren Aussteller hierzu schon Antworten liefern?

Mehr über Hagen Fisbek via Twitter oder Xing.

Überblick: Die besten Veranstaltungstipps zur online marketing düsseldorf

September 12th, 2008

Die besten Tipps rund um die Messe: In den vergangenen Wochen gab’s im Messeblog theme08.de Infos zu allen wichtigen Events rund um die online marketing düsseldorf. Das Team von Partyscout styleranking hat sich wöchentlich zusammengesetzt und über die besten Locations diskutiert. Danach begann die Recherche: Welcher Club ist an den Messetagen geöffnet – wo gibt’s die besten Partys? Das Ergebnis: Eine fünfteilige Serie mit den besten Restaurants, Bars, Lounges und Clubs in Düsseldorf. Dazu: die Messepartys, Standpartys und alles, was ringsrum um die Messe stattfindet. Bis hin zu kulturellen Events, die in der Online-Marketing-Metropole Düsseldorf stattfinden.

Die offizielle Messeparty - the place to be.

Die offizielle Messeparty: the place to be

In der großen Zusammenfassung finden Sie noch einmal alle wichtigen Tipps zur Düsseldorfer Party- und Gastro-Szene im Überblick. Ab jetzt heißt es für Partyscout styleranking: Live-Berichterstattung. Wir berichten über den Bloggerabend im Konvex – zwei styleranking-Teams sind auf der Messe unterwegs und filmen und fotografieren die heißesten Standpartys. Heute gibt’s nochmal die besten Events im Überblick…

Dienstag: Bloggerabend

Am Vorabend der Messe, dem Dienstag 16.09.08, findet im schönen Stadtteil Bilk in der Bar Konvex die Night of the Bloggers statt. Eingeladen ist jeder, der vom bloggen schon einmal gehört hat und selbst leidenschaftlich bloggt. Willkommen ist aber auch jeder, der einfach mal neugierig schauen möchte, wer sich auf einem solchen Event herumtreibt. Allerdings sind die Plätze limitiert. Hier geht’s zur Anmeldung. Es darf genetzwerkt, geredet und diskutiert werden, was das Zeug hält.

Night of the Bloggers
Bar Konvex
Oberbilker Allee 26a
40215 Düsseldorf
Tel. 0177 – 411 67 20
Bar Konvex bei Google Maps

***

Mittwoch: Standpartys

beerstickr - bietet personalisiertes Bier an

Am styleranking-Stand präsentiert beerstickr Bier mit eigenem Namen

Wir berichteten in unserem Beitrag “Die besten Standpartys” über die größten, besten und angesagtesten Partys auf der online marketing düsseldorf. Wer auf den letzten Metern eine Palette Bier oder ein paar Schinkenbrötchen ankündigen möchte, der kann sich gerne bei uns melden unter info(at)styleranking.de – wir nehmen die Standparty noch in der Übersicht mit auf. Am Stand des Partyscouts styleranking gibt’s übrigens Bier mit personalisiertem Etikett von beerstickr.

Weitere Standpartys in der großen Übersicht gibt’s hier…

***

Die besten Messepartys

Die offizielle Messeparty - die besten Kontakte knüpfen

Die offizielle Messeparty – die besten Kontakte knüpfen

Die phänomenale online marketing düsseldorf-Messeparty in der Rheinterrasse findet am Mittwochabend statt. Tickets sind rar und heiß begehrt. Wer noch keines hat, sollte beim Vermarkter seines Vertrauens nachfragen, ob noch eine Karte übrig ist. Welche Alternativen es für die Abendgestaltung gibt, lesen Sie hier: “Die besten Partys und Clubs in Düsseldorf”.

Offizielle Messeparty
Rheinterrasse
Joseph-Beuys-Ufer 33
40479 Düsseldorf
Tel. 0211 – 49 77 70
Rheinterrasse bei Qype

***

Am Messe-Mittwoch findet eine begehrte Alternativparty im Les Halles statt. Der von der Fliks GmbH kurzfristig organisierte “Layer-Ads OMclub” ist mit 650 Gästen so gut wie ausgebucht. Die online marketing düsseldorf unterstützt das Event, das sehr kurzfristig organisiert wurde als Sponsor. Der Eintritt ist frei und die Getränke sind gratis. Untermalt wird der Abend mit ideenreichen Contests wie der Wahl der “Miss OMD 2008″ oder dem “Partyshopper 2008″. Wer versuchen möchte, noch einen begehrten Platz auf der Gästeliste zu ergattern, klickt hier. Die Location Les Halles haben wir in unserem Bericht über die besten Restaurants der Stadt vorgestellt.

Layer-Ads OMclub
Les Halles
Schirmerstr. 54
40211 Düsseldorf
Tel. 0211 – 440 26 74
Les Halles auf Google Maps

***

Auch im MK1, dem beliebten Malkasten, findet am Mittwochabend eine Alternativparty statt. Veranstalter ist die Berliner Online Marketing Lounge mit dem Ausrichter Ecato. Auch hier ist das Kontingent von 400 Karten leider schon ausgelastet. Erfahrungsgemäß gibt es an den Sponsorenständen noch Karten zu kaufen. Mehr Infos gibt’s daher hier. Das MK1 bietet seinen Gästen eine Mischung aus Restaurant, Biergarten und Bar mit gemütlichen Lounge-Sesseln in einem.

Online Marketing Lounge
MK1
Jacobistrasse 6
40211 Düsseldorf
Tel: 0211 – 35 32 98
17.09. ab 20:00 Uhr
MK1 bei Qype

Weitere Tipps zu weiteren Partys und Clubs gibt’s hier.

***

Die besten Bars und Lounges

Die beliebte Anaconda Electric Lounge in der Altstadt

Die beliebte Anaconda Electric Lounge in der Altstadt

Die Bar Anaconda ist wohl eine der angesagtesten Locations in der Altstadt und immer zu empfehlen! Der stylische Laden kommt im Retro-Look und mit schönem Ambiente daher. Gemütliche Sitzflächen und eine kleine Tanzfläche im hinteren Bereich werden mit elekronischer Musik untermalt. Auch der Düsseldorfer trinkt hier gerne seinen abendlichen Cocktail oder trifft sich mit Freunden. Bei der Happy Hour bis 23 Uhr kann man eine große Auswahl verschiedener Cocktails für 4,50 Euro probieren. Das Publikum ist sehr entspannt und locker. Die Getränkeauswahl ist groß, das Bar-Personal fix und stylisch. styleranking-Tipp: Nicht nur am Wochenende ein echt cooler Szene-Treff. Bei schönem Wetter bietet sich die süße Terrasse auf der Fußgängerzone an, die klein, aber beliebt ist.

Anaconda Electric-Lounge
Andreasstrasse 11
40213 Düsseldorf-Altstadt
Mi-Do 20 – ca. 2 Uhr
Fr/Sa 20 – ca. 5 Uhr
Anaconda bei Qype

Der 10nach8 Club auf dem Canoo -
mit wunderbarem Blick auf den Rhein

Dienstags ab 20.10 Uhr startet das MK2 wöchentlich eine After Work-Tour mit dem 10nach8-Club. Mit wechselnden Locations wie den “Katakomben” unter dem Malkasten (Jacobistraße), dem Event-Boot Canoo (in der Nähe der Rheinterassen) und dem Rheinturm (im Medienhafen) ist das MK2 immer wieder für Überraschungen gut. Bis 3 Uhr morgens kann man das Tanzbein schwingen. Am Messe-Dienstag werden Stefan Bock & Specialguest
auf dem CANOO-Boot die Turntable bedienen. Dazu gibt es leckere Drinks
und ein sehr freundliches Barpersonal. Das Publikum ist angenehm und
nicht zu jung, denn die Security achtet auf das Alter. Dieser Dienstag
sollte auf jeden Fall genutzt werden, um den 10nach8-Club anzusehen.

MK2 10nach8 Club
Canoo (ehemals MS Rheintreue)
Robert Lehr Ufer 19
40474 Düsseldorf
Dienstags ab 20.10 Uhr – 03:00 Uhr
MK2/ Canoo bei Qype

Die Bar Capella im neu eröffneten Breidenbacher Hof

Die Bar Capella im neu eröffneten Breidenbacher Hof

Wer es lieber gemütlich mag und kein Tänzer ist, für den gibt’s noch einen Geheimtipp aus der Bar-/Lounge-Abteilung: Der Breidenbacher Hof – das neue Luxushotel Düsseldorfs – mit seiner Bar Capella. Die Bar ist nicht nur für Gäste des Hotels zugänglich. Hier kann man diskutieren, entspannen und relaxen. Für Leckerbissen und eine Kaviar-Karte ist gesorgt. Die Bar Capella bietet eine Auswahl an besten Weinen und Spirituosen an. Von der idyllischen Bar gelangt man in die Zigarren-Lounge. Hier kann man zu edlen Rauchstücken auch feinsten Cognac und dunkle Schokolade in gediegener Atmosphäre genießen.

Capella Bar
Im Breidenbacher Hof
Königsallee 11
40212 Düsseldorf
Tel: 0211 – 160900
Capella bei google maps

Weitere Tipps zu weiteren Bars und Lounges gibt’s hier…

***

Die besten Restaurants

Das Victorian auf der Kö

Das Victorian auf der Königsallee

Ein echter Insider-Tipp ist das Restaurant Victorian. Mit seinem Sterne-Koch liegt es direkt an der angesagten Königsallee. Die Gerichte haben französischen und mediterranen Einfluss und schmeicheln dem anspruchsvollen Gaumen. Auch die Weinkarte ist ausgezeichnet. Das Ambiente ist eher elegant und stilvoll. Die Preiskategorie ist sehr teuer, entspricht daher der hohen Qualität beim Essen. Im Erdgeschoss befindet sich das Victorian-Bistro mit einer kleineren Küche und einer niedrigeren Preiskategorie. Das Bistro kann gut als Treffpunkt für den Plausch unter Geschäftleuten genutzt werden.

Victorian
Königstraße 3a
40212 Düsseldorf
Tel. 0211-865 50-0
E-Mail : info@restaurant-victorian.de
Victorian`s bei Google Maps

Weitere 30 Tipps für die richtige Wahl Ihres Restaurants finden Sie hier…

***

Die besten Kulturtipps

Madhavi Mudgal & Alarmel Valli

Madhavi Mudgal & Alarmel Valli

Während der Online Marketing Düsseldorf findet Düsseldorf’s Kulturfestival statt: der Altstadtherbst. Zu diesem Anlass gibt es vom 10. bis zum 28. September rund 60 Veranstaltungen in verschiedenen Lokalitäten. Von Weltmusik über Tanz- und Illustrationstheater bis hin zu Musicals wird einiges geboten. Auch an den Messetagen bietet es sich Interessierten an, die ein oder andere Veranstaltungen zu besuchen.

Altstadtherbst Kulturfestival Düsseldorf
Office
Bolkerstraße 57
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 – 32 23 32
Mail: info@altstadtherbst.de

Ticket-Hotline:
Tel. 0211 – 617 0 617
Fax 0211- 32 22 03
Mail: tickets@altstadtherbst.de

Weitere Kultur-Highlights finden Sie hier…

***

Das Team von Partyscout styleranking wünscht den Austellern, Besuchern, Journalisten, Rednern und allen weiteren Gästen der online marketing düsseldorf zwei ganz besondere, erlebnisreiche Tage. Unsere Insider-Tipps sollen Ihnen eine Hilfe sein, dass Sie sich in der Online Marketing-Metropole Düsseldorf wohlfühlen. Auf eine phänomenale Messe!!!

Ausstellerportrait (XIII): teltarif.de und mobil.teltarif.de

September 12th, 2008

teltarif.de – Meinungsbildner auf dem Telekommunikationsmarkt

Unser Verbraucherportal www.teltarif.de gibt es bereits seit 1998. Durch einen starken Traffic-Zuwachs zählt es heute zu den größten Onlinemagazinen im Bereich der Telekommunikation. Die Vermarktung, welche seit Beginn von uns selbst übernommen wurde, läuft ebenfalls sehr erfolgreich, weshalb wir einer der größten special interest Vermarkter in Deutschland sind. Dies belegt auch die AGOF nach der wir Platz 38 im Gesamtranking aller Vermarkter erreichen (internet facts 2008-I). Als einer der ersten beiden Lizenznehmer der AGOF wissen wir, dass teltarif.de Nutzer nicht nur affin für Telekommunikationsprodukte sind. Aufgrund der vielfältigen Interessenlage unserer Leser eignet sich teltarif.de auch ideal zur Bewerbung von Produkten fernab der Telekommunikation.

Pionier beim Mobile Advertising

2004 kam einer unserer Kunden mit dem Wunsch auf uns zu auch mobil Werbung zu schalten. Da es intern bereits erste Planungen für den Launch eines mobilen Portals gab, kam die Anfrage zur richtigen Zeit. Die Umsetzung erfolgte durch die Möglichkeit einer Refinanzierung sehr schnell. Noch 2004 ging das mobile Portal live. Von Anfang an traf die Seite auf ein großes Interesse unserer Werbekunden, so dass wir von Januar 2005 bis dato eine Belegungsquote von ca. 81 Prozent aufweisen können. Insgesamt lieferten wir bisher für Kunden wie z.B. T-Mobile, Vodafone, BASE, Windows Mobile und mando.TV ca. 3,7 Millionen AdImpressions aus. Somit ist teltarif.de einer der Vorreiter in der Vermarktung von mobilen Inhalten.

Wenn man sich die einschlägigen Fachzeitschriften und Websites zum Thema Marketing einmal anschaut, dann kommt man um den Trend “Mobile Marketing” einfach nicht herum. Dies spiegelt auch das Kongressprogramm der Online Marketing Messe in Düsseldorf wieder. D.h. Mobile Marketing ist wichtiger denn je. Agenturen gründen Mobile Units und Werbekunden werden mutiger und verstehen, dass Sie auf mobilen Portalen eine sehr interessante Zielgruppe ansprechen. Gerade Early Adopters können dort sehr gut erreicht werden.

Reichweite von mobil.teltarif.de

Um mehr Transparenz zu schaffen arbeitet die Kommission Mobile der AGOF seit Herbst 2007 gemeinsam mit der Fachgruppe Mobile im BVDW an der Entwicklung einer Reichweitenstudie für mobile Online-Nutzung. Im August wurde nun ein erster umfangreicher Pilottest durchgeführt, der Erkenntnisse zur mobilen Nutzung bringen sollte.

mobil.teltarif.de hat an dem Testlauf teilgenommen. Mittlerweile liegen Ergebnisse des technischen Dienstleisters InfOnline vor, so dass unabhängige Trafficzahlen für den Monat August präsentiert werden können. Ausgewiesen wurden 38.997 Visits und 141.788 PageImpressions auf der mobilen Version von teltarif.de. Das ist aus unserer Sicht für ein mobiles Portal aus dem special interest Bereich eine sehr gute Reichweite.

mobil.teltarif.de und www.teltarif.de auf der online-marketing-düsseldorf

Natürlich geben wir uns mit dieser Reichweite und der Vermarktungsquote noch nicht zufrieden. Deshalb erweitern wir unser mobiles Portal pünktlich zur Messe um einige Inhalte und neue Werbemöglichkeiten. So finden Nutzer z.B. Informationen zu Navigationsgeräten und einen praktischen Datenrechner zur mobilen Internetnutzung. Für Werbekunden halten wir als neue Werbeform u.a. das Mobile Rectangle bereit. In Düsseldorf präsentieren wir mobil.teltarif.de mit allen Neuerungen an unserem Stand (Halle 11, Stand C45). Hierzu haben wir ganz unterschiedliche Mobilfunkgeräte (von Business bis Lifestyle) vor Ort, so dass unsere Standbesucher das mobile Portal mit all seinen Möglichkeiten live testen können. Natürlich ist bei unserem Messeauftritt auch Onlinewerbung auf www.teltarif.de ein Thema.

Übrigens halten wir dieses Jahr an unserem Stand etwas Leckeres gegen rauchende Köpfe aus Kongress, Workshop und Co. bereit! Gerne sprechen wir dabei mit Ihnen über Ihre Werbemöglichkeiten auf mobil.teltarif.de und www.teltarif.de. Wir würden uns freuen, Sie an unserem Stand begrüßen zu dürfen!

Ausstellerportrait (XII): DSNR Media Group

September 11th, 2008

How much is that doggie in the window?

A result-based approach to online advertising that never loses sight of bottom line ROI

Don’t you wish someone could put a realistic price tag on finding new leads or customers via online advertising?

While we are preparing a wish list… Wouldn’t you like to get a better handle on ROI, or knowing how much revenue in certain market segments can be attributed to the campaign? Or even better yet, how would you like to be able to analyze price sensitivity in different market segments based on online information while the campaign is going on?

Integrated results-based approach is derived from the need of online advertisers (and publishers alike) to squeeze every possible benefit from every euro spent – quickly and intelligently. In order to optimize advertising campaigns and achieve ambitious ROI goals, advertisers must have access to real-time feedback, measurement and instant analysis of all their online marketing activities.

Therefore, the fundamental question is how much is it worth to YOU?

The concept is a comprehensive one, and is aconstant work in process – we measure and evaluate how creative and media, at the beginning of the process, through landing pages and conversion funnels, affect the value at the end – or even farther along, at an up-sell opportunity.

So eventually, you know exactly how much it costs to sell the doggie for exactly what it’s worth. That’s simply better business.

(Author: Tsafrir Peles, Co-CEO)

DSNR Media Group (DMG) is a results-based online advertising solution provider for the international market. The Company’s focus is to connect advertisers with their desired target audience using its proven experience, methodology and cutting edge technology, while optimizing both advertisers and publishers ROI goals. DMG delivers a comprehensive cross-platform approach that integrates and then optimizes major digital marketing activities including: Ad Network, Search Engine Marketing and Email solutions, accompanied with total control of the value chain – from impression to conversion.

online-marketing-düsseldorf unterstützt den OMclub

September 11th, 2008

Junge, Junge! Da haben wir aber Haue bekommen. Mit ihrer Idee für eine “Gegenparty” haben Randolf Jorberg und sein Team offenbar ein Ventil geöffnet, dass mächtig unter Druck stand.

Aber nach kurzem Innehalten wurde uns klar, dass der OMclub ein phantastische Idee ist. Zunächst mal ganz vordergründig, denn jede weitere große Party entlastet uns vom Druck auf die angesichts des Ausstellerrekords extrem knappen Karten für die Party in der Rheinterrasse.

Mindestens ebenso wichtig ist aber das Signal, dass nach der sehr erfolgreichen Weiterentwicklung der Messe nun auch das Partyformat auf den Prüfstand kommen muss. Das wussten wir zwar im Grunde schon, denn Einschätzungen wie diese von Lars Wichert kursieren ja nicht erst seit gestern:

“Seit 7 Jahren fast immer die selbe Nummer mit der OMD Party. Ausgenommen der ersten ‘offiziellen’ Party der Messe im Jahr 2000 – damals noch direkt in den Messehallen und für alle Messebesucher und Aussteller ohne weitere Anstrengungen zu besuchen, haben sich alle Nachfolgeveranstaltungen mehr und mehr zum elitären VIP-Event entwickelt.
(…)
Dann noch der Wechsel vom legendären Standort der Nachtresidenz, zunächst in einen völlig bescheuerten Zappelbunker und dann in die viel zu großen Rheinterassen.”

Nur konnten wir dieses Jahr noch nicht wirklich viel ändern. Zum einen war die Zeit seit dem Einstieg des neu zusammen gestellten Teams um Alexander Felsenberg ein wenig knapp bemessen, zum anderen ist insbesondere der Modus der Kartenvergabe stark durch dritte reglementiert. Aber um ehrlich zu sein: Einen OMclub hätten wir wahrscheinlich auch bei besseren Rahmenbedingungen nicht auf die Beine gestellt.

Wie auch immer. Ein neues Partykonzept steht jetzt fest auf unserer Agenda für die Zeit nach dem 18. September. Und wir werden uns für die Planungen auch um den Rat von Randolf und Scarlett bemühen.

Für dieses Jahr beschränken wir uns erstmal auf ein herzliches “Danke!” für die gute Idee, verbunden mit einer kleinen finanziellen Unterstützung dieser Alternativparty.

Die Idee für das Sponsoring hatte übrigens Lars Wichert von unserem Sponsor roccatune (Blogger-Area), dem wir damit einmal mehr zu Dank verpflichtet sind.

Mit Bernd Henning am Strand: Streuverluste

September 11th, 2008

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viel Sand verweht, wenn Sie eine Handvoll in die Luft werfen – und beispielsweise alle Sonnenanbeter auf rosa Strandmatten treffen wollen?

Wie hoch ist der “Streuverlust”?

Erste Lösungsansätze ergeben sie aus theoretischen Ansätzen zur Dünenwanderung. Diese werden im Rahmen der wissenschaftlichen Disziplin der Geomorphologie eingehend untersucht, und ich denke hier findet sich ein guter Ansatz, um solche Streuverluste am Strand zu untersuchen…

Im Online-Media-Business sind wir schon deutlich weiter als am Strand. Auch hier dreht sich fast alles um den Streuverlust. Jeder kennt das überstrapazierte Wanamaker- oder Ford-Zitat “Ich weiß, dass die Hälfte meiner Werbeausgaben zum Fenster hinausgeworfen…”

Dann gibt es ja auch die Redewendung mit dem Glas, das halbleer oder halbvoll sein kann. Bleiben wir bei dieser Analogie: Wenn eine Kampagne für ein Damenhygiene-Produkt (Uli Kramer von pilot hat dieses Beispiel eingeführt mit der berechtigten Forderung “Weniger Damenhygiene-Knowhow für Männer”) genauso viele Männer wie Frauen erreicht, dann ist das Glas aus der Sicht der Mediaplaner eben halb leer oder aber meinethalben halb voll – John Wanamaker oder aber Henry Ford würden so oder so wieder sagen “Die Hälfte meiner Werbeausgaben…”. Da gibt es also Handlungsbedarf – man wird die Effizienz der Werbeausgaben steigern wollen.

In der Media-Klassik gibt es da seit den 1930er-Jahren einen recht bewährten Ansatz: Man schafft einfach Media-Umfelder, die die gewünschte Zielgruppe besser erreichen. So entstand ja bekanntlich die Soap Opera als Erfindung des Seifenhersteller Procter&Gamble.

Das funktioniert – aber man muss dann eben passende Umfelder schaffen. Das ist nicht gerade billig, auch wenn es online derzeit einen klaren Trend gibt, eben dies zu tun: Es werden bspw. Frauen-, Auto-, Gesundheits- und Reiseportale gelauncht bzw. aufgekauft.

Oder aber: Man bringt Targeting ins Spiel. Targeting ist, wenn unterschiedliche Menschen identische Web-Adressen aufrufen und dann unterschiedliche Inhalte, hier Werbung, angezeigt bekommen. Bspw. sehen Frauen rosa Werbung für einen Lady-Shaver, Männer hellblaue Werbung für einen Men-Shaver. Die Idee ist also, bspw. Frauen auch dann effizient zu erreichen, wenn sie außerhalb des Frauen-Portals oder -Channels surfen – und Männer auch dann effizient zu erreichen, wenn sie sich außerhalb der “Casper-Channel” (mein Akronym für Cars, Sports, Erotic) bewegen.

Social Communities und Free-Mailer sind hier ganz gut aufgestellt: Sie kennen für jedes Mitglied das Geschlecht. Da wird es zwar auch sog. Gender-Switching geben (man denke an die vielen virtuellen Frauen in Second Life, obwohl die Second-Life-Accounts mehrheitlich auf Männer angemeldet sind), außerdem muss der Datenschutz beachtet werden. Aber warum ist die Werbung auf den Social Communities dann noch nicht ausgebucht – wenn sie doch so gesehen sehr effizient in Sachen Gender-Targeting sind?

Die Effizienz setzt sich aus drei Einflussgrößen zusammen:

  1. Der Listen-TKP,
  2. der Zielgruppen-Anteil bzw. der komplementäre Streuverlust und
  3. ggf. “weiche” Faktoren wie die Reputation des Werbeträgers.

Aus den ersten beiden wird der eCPM, also der effektive Zielgruppen-TKP berechnet. Das machen Mediaplaner zigfach jeden Tag: Listen-TKP (ggf. abzgl. Rabatte) geteilt durch Zielgruppen-Anteil. Also bspw. 10 Euro TKP geteilt durch Frauen-Anteil von 50 Prozent macht einen effektiven Zielgruppen-TKP von 20 Euro. Bei einem Frauen-Anteil von 100 Prozent ist dann Listen-TKP gleich Zielgruppen-TKP. Hier punkten in der Theorie die Social Communities und die Free-Mailer.

Aber vielen Werbekunden reichen anscheinend selbst 100 Prozent Zielgruppen-Anteil nicht aus, sie wünschen sich zusätzlich klassischere Umfelder, um vom Image-Transfer zwischen “Hochglanz”-Werbeträger und beworbenem Produkt zu profitieren. Und das geht dann nur mit Predictions – denn außerhalb der Communities weiß ja keiner so genau, ob gerade eine Frau oder ein Mann vor dem Bildschirm sitzt (man weiß aus AGOF o.ä. eben nur, dass bspw. gleich viele Männer und Frauen vor den Bildschirmen sitzen, aber eben nicht, vor welchem Bildschirm eine Frau und vor welchem ein Mann sitzt – “ich weiß, dass die Hälfte…”). Und wenn es nicht um Mann oder Frau geht, sondern Interesse an Low-Fat-Produkten, dann geht ohne Predictions ohnehin gar nichts – auch die Social Communities und Freemailer stoßen hier an ihre natürlichen Grenzen. Vor allem FMCG-Interessen können fast nur statistisch vorhergesagt werden, sie ergeben sich nicht aus Registrierungsdaten.

Wenn nun also immer mehr Anbieter Predictions in ihr Angebot aufnehmen, dann entsteht nun auch ein hoch spannendes neues Feld für die Leistungsbewertung: Wessen Predictions sind wie präzise? Wenn mit Predictive Targeting bspw. Frauen erreicht werden sollen: Wie hoch ist der Frauenanteil dann wirklich, wenn er ohne Targeting bei 50 Prozent läge? 60 Prozent? Das wäre schon eine relative Steigerung um 20 Prozent. Vielleicht sogar 90 Prozent? Und wie hoch ist der Anteil der Sehr-Low-Fat-Interessierten, wenn er ohne Targeting bei 10 Prozent läge? 20 Prozent? Das wäre schon eine Verdoppelung des Trefferanteils! Aber woher weiß der Mediaplaner, wie stark der Streuverlust bei welchem Anbieter reduziert wird?

Früher oder später wird es wohl auch dazu eine neutrale Währung geben. So wie die AGOF heute die anerkannte, zentrale und neutrale Instanz zur Feststellung des Zielgruppenanteils auf einem Online-Werbeträger gibt, so wird man auch eine neutrale Instanz brauchen, um Streuverluste beim Targeting zu beziffern. In der Vor-AGOF-Zeit konnte jeder Online-Werbeträger ungeprüfte, eigene Zahlen in den Markt geben – entsprechend relativ wenig Glaubwürdigkeit hatte die Info “Website X wird zu 50 Prozent von Frauen besucht” – denn Website Y konnte dann immer behaupten (ggf. auf Basis einer anderen Methode), zu 55 Prozent von Frauen besucht zu werden. Erst dank der AGOF gibt es hier Planungssicherheit. Eben diese Planungssicherheit wird auch Predictive Targeting benötigen.

Derzeit sieht das Planungstool der AGOF im Mediaplan ein optionales Freifeld vor, in dem jeder Anwender selber eintragen kann/muss, wie hoch der Streuverlust ist.

Das wird vermutlich nicht lange so optional und frei bleiben – denn erstens gilt, je reifer der Markt, desto größer das Bedürfnis nach neutral geprüften Zahlen. Zweitens wird das optionale Feld vermutlich oft nicht aktiviert. Per Default werden dann Null Prozent Streuverlust angenommen. Daran glaubt aber bitte hoffentlich niemand! “Maximale Reichweite ohne Streuverlust” ist ein methodisches Paradoxon. Jede – wirklich jede – statistische Prediction ist mit Fehlern behaftet – die Frage ist eben nur: Wie groß ist der Fehler, wie hoch der verbleibende Streuverlust? Bzw. als “halb voll” statt “halb leer” formuliert: Wie hoch ist die Präzision der Prediction? Und: Wie ist der Trade-Off zwischen Präzision und Reichweite?
nugg.ad kämpft jeden Tag mit vollem Einsatz gegen den bösen Streuverlust. Wir machen ihn so klein wie möglich.

Hier mal ein nicht untypisches Beispiel:

Ohne Targeting hätte dieser beispielhafte Online-Werbeträger einen Frauen-Anteil von 34 Prozent (also 66 Prozent Streuverlust bei einer Frauen-Kampagne). Dank nugg.ad können Frauen mit einer Präzision von bis zu 76 Prozent (nur noch 24 Prozent Streuverlust) erreicht werden – dann allerdings mit weniger Reichweite. Aber selbst bei voller Reichweite lässt sich die Präzision von 34 auf 61 Prozent fast verdoppeln, der ursprüngliche Streuverlust also von 66 auf 39 Prozent fast halbieren.

Oder in Euro ausgedrückt:

Selbst wenn – wie hier angenommen – der Vermarkter 10 Prozent Aufpreis für Targeting erhöbe, dann steigerte der Werbekunde die Effizienz seiner Buchung dennoch um 39 Prozent.
Entscheidend ist dann letztlich nicht, wie stark der Streuverlust in absoluten Zahlen reduziert wurde, sondern in relativen Zahlen. Wenn also beispielsweise aus einer sehr kleinen Zielgruppe wie “Sehr-Low-Fat-Interessierte”, die ohne Targeting nur zehn Prozent der Nutzer ausmachen, dank Targeting 20 Prozent werden (also “leider” noch immer 80 Prozent Streuverlust) – dann wurde die Trefferquote dennoch verdoppelt.

Und wenn die Zielgruppe dann noch von der Media-Agentur korrekt und kampagnenadäquat definiert wurde, dann dürften sich hier auch die Klick- und Conversionrate verdoppeln. Denn man erreicht ja nun mit Predictive Targeting doppelt so viele Menschen aus der Zielgruppe wie ohne Targeting, also darf man auch doppelt so viele Klicks und Conversions erwarten. Und alle freuen sich: Der User, der weniger irrelevante Werbung zu sehen bekommt, die Mediaagentur und ihr Werbekunde, der ihre Effizienz steigern und der Online-Vermarkter, der neue Budegts erschließt.

Ach ja: nugg.ad freut sich dann natürlich auch.

Einen haben wir noch, aber wir möchten hier die Gelegenheit nutzen ein kurzes Fazit zu ziehen.

Wir haben hier im theme08-Blog viel berichtet, haben in das Thema eingeführt, die Historie beleuchtet, Tacheles geredet und ein wenig in die Zukunft gesehen. Und wir hoffen, dass wir einige Denkanstöße geben konnten.

Uns hat es Spaß gemacht und wir sind weiterhin fasziniert von “unserem” Thema und freuen uns auf Ihren Besuch, gerne auch zu tiefergehenden Gesprächen, auf der online-marketing-düsseldorf. Sie finden uns in Halle 10 Stand C67.

Noch Lust auf mehr Targeting? Hier entlang!

Gastbeitrag: Ulf Richter über E-Mail-Marketing für ein Startup

September 11th, 2008

Hallo, mein Name ist Ulf Richter. Ich bin Geschäftsführer der optivo GmbH aus Berlin. Als E-Mail-Marketer mit Leib und Seele stelle ich “bestürzt” fest, dass das Thema E-Mail-Marketing hier im Blog deutlich unterrepräsentiert ist. Das muss sich ändern! Deswegen möchte ich im Folgenden und in aller Kürze berichten, was uns von optivo (und sicherlich auch den einen oder anderen in der Branche) aktuell beschäftigt.

Folgende drei Trends erscheinen mir im E-Mail-Marketing als besonders wichtig:

Maßgeschneiderte Text- und Bildindividualisierung

E-Mail-Marketing war immer schon von dem Wunsch nach dem “perfekten Newsletter” und einem wirklichem One-to-One-Marketing getrieben. Professionelles E-Mail-Marketing ist heute so weit, dieses Ideal weitgehend zu erfüllen. Unser Kunde mymuesli ist hierfür ein gutes Beispiel. Das Unternehmen vertreibt seine Custom-Made Müslis auf Basis maßgeschneiderter Angebote und Informationen. Ein wesentlicher Erfolgsgarant ist hierbei eine raffinierte Text- und Bildindividualisierung (wie die Bildbeispiele zeigen). Das aktuell am häufigsten verwendete Zielgruppenkriterium bei der Dynamisierung von Mailinginhalten ist die Unterscheidung zwischen Frau und Mann. Zudem lässt sich dieses Merkmal mit einer Differenzierung nach dem Alter kombinieren. Weitere mögliche Unterscheidungen sind regionale Zugehörigkeit, Wohnort, Interessen oder das subkulturelle Umfeld.

Der mymuesli-Newlettereintrag zum Tarzan-Müsli für eine weibliche Empfängerin

Lifecycle-E-Mails für mehr Response

E-Mail-Marketing sollte inzwischen den gesamten Kundenlebenszyklus (Interessent, Neukunde, Bestandskunde, Exkunde) zielgruppengenau abdecken. Die Newsletter-Inhalte basieren hierbei auf der jeweiligen Aktionshistorie sowie dem individuellen Interesse und Profil. Denn: Informationen und Angebote, die der aktuellen Lebenssituation der Kontakte entsprechen, sind besonders erfolgreich. Auch hierbei zeigt mymuesli, wie es richtig geht: Für mehr Response werden keine Standard-Newsletter von der Stange versendet, sondern Inhalte, die sich an dem zurückliegenden Kaufverhalten der Empfänger orientieren. Beispielsweise erhalten all jene Kontakte, die sich in der Vergangenheit für das Müsli “Apple Addict” entschieden haben, in ihrem Newsletter vergleichbare Inhalte, mit der Aufforderung, diesen Müslityp weiter zu “customizen” und nachzubestellen.

Vorab-Versand unterschiedlicher Newsletter zu Testzwecken

Bei so genannten Split-E-Mails werden mindestens zwei unterschiedliche Newsletter an kleinere Testgruppen des Gesamtverteilers versendet. Die übrigen Empfänger erhalten anschließend die Version mit der größten Resonanz. Unsere Kunden erzielen durch den Vorab-Test technischer und formaler Parameter im Bestfall bis zu 15 % mehr Response. Das Ganze ist auch überhaupt nicht schwierig aufzusetzen. Dank solcher Split-E-Mails können Kampagnen fortwährend optimiert werden. Die Öffnungsrate lässt sich beispielsweise meist durch eine griffigere Betreffzeile oder einen anderen Versandtermin deutlich nach oben schrauben. Für höhere Klickraten sind hingegen personalisierte Informationen sowie die optimale Anordnung der Inhalte und der grafischen Elemente besonders wichtig.

Mehr über den Autor Ulf Richter erfahren Sie hier.

Gastautor (XII): Ulf Richter, optivo

September 11th, 2008

Mein Name ist Ulf Richter. Ich bin 35 Jahre alt und in der Internet-Branche bereits seit mehr als zehn Jahren aktiv. So habe ich Ende der 90-er Jahre zusammen mit Peter Romianowski das Online-Auktionshaus versteigern.de erfolgreich gegründet. 2001 habe ich dann – wiederum zusammen mit Peter Romianowski – das Unternehmen coreg ins Leben gerufen.

Unser ursprüngliches Angebot Abonnentengewinnung für Newsletter via Partnerwebseiten (Co-Registrierung) haben wir schrittweise auf andere E-Mail-Marketing-Bereiche erweitert. Im Jahr 2003 haben wir das Unternehmen dann in optivo umfirmiert. Inzwischen liegt unser Hauptfokus auf dem Bereich E-Mail-Versand, wo wir mit optivo® broadmail über eine professionelle Online-Software verfügen. Wir bieten aber auch weiterhin unsere Co-Registrierungslösung optivo® coreg sowie mit optivo® listexpress Adresslisten für E-Mail-Kampagnen an.

Meine weiteren beruflichen Stationen vor der Gründung von coreg waren der Multimedia-Dienstleister aperto sowie der Bertelsmann-Konzern.

Im Bereich E-Mail-Marketing setze ich mich aktiv für hohe Qualitäts- und Transparenzstandards ein. So nehme ich regelmäßig an den Treffen der Branchenverbände DDV, BVDW und eco teil. In meinem Engagement gegen Spam bin ich zudem im ständigen Kontakt mit dem deutschen Whitelist-Projekt Certified Senders Alliance sowie dem weltweit führenden Programm Sender Score Certified.

Durch meine Teilnahme an “The Main Event” möchte ich über E-Mail-Marketing und die neuesten Entwicklungen in der Branche berichten.

Marketing Leaders Day: Keynotespeaker Michael Moon

September 11th, 2008

Am 16. September, dem Vortag oder online-marketing-düsseldorf, findet erstmals der Marketing Leaders Day (MLD) statt. Die beiden Teilkongresse MD Marke Digital und me marketing efficiency werden Marketingverantwortlichen einen komprimierten Überblick über die neuesten Entwicklungen und Methoden für die digitale Markenbildung bei optimaler Nutzung des Budgets vermitteln.

In beiden Kongressen wird US-Marken-Berater Michael Moon (Gistics) als einer der Hauptredner dabei sein.

Hier im Messeblog reißt er schon vorab einige seiner Thesen zu “Leadership in Brand Management & Customer Engagement” an, die er beim Kongress weiter ausführen wird.

Er erläutert das Konzept einer digitalen Wertschöpfungskette und die daraus resultierenden Herausforderungen an das Marketing. Er fordert dabei von den Unternehmen, die “Stimme des Kunden” in den Mittelpunkt zu stellen und plädiert dafür, ein 360-Grad-Engagement im Unternehmen zu etablieren.

Aber lesen Sie selbst:

Let’s start with the concept of a value chain, adding digital and a marketing emphasis to well-developed foundation.

Value chains describe how a network of organizations and individuals create and add value to their immediate customers the next step of often a complex multi-step process and ultimately the end-of-chain user or customer. For example, a consumer buys a car from a auto dealership, taking delivery of a finish manufactured product – the car – that an entire industrial ecosystem helped produce, including manufacturers steel, semiconductors, and glass as well as the myriad up-chain suppliers of raw materials (iron ore, silicon, etc). One key feature of healthy value chains entails that every key producer performs one or two things brilliantly and keeps to that without trying to poach up-chain or down-chain customers from the firm’s suppliers or customers.

Value chain strategies emphasize four things: ongoing reduction of costs, higher quality outputs or results, faster cycle times (that contributed to overall faster time to market), and better process-control information across the entire value chain.

Digital value-chains reframe the Internet as a business ecosystem, a network of digital or digitally enabled businesses that create and add value to the end-of-chain user or customer. Digital in this context also means that technical systems become the basis of added-value processes and, more particularly, the integration of various technical systems in what IT calls a ‘loosely coupled’ fashion meaning that if any one system fails, all other system may continue to operate instead of shutting down the entire network of firms.

Digital value-chains for marketing exploits the Internet as business-resource ecosystem, finding and integrating the operational capabilities of business partners that help the firm (marketer) find and serve customers. Digital value-chains for marketing builds the concepts that marketing has evolved beyond ’storytelling’ or as I like to say, ‘putting lipstick on a pig’ – products that R&D or product management threw over the metaphorical wall and tell marketing to go find customers for product (however stupid, incomplete, or ugly).

Today, marketing must not only a far larger role in R&D and innovation, marketing must lead. However, two more things compound the need for innovation leadership by marketing. First, more customers no longer want to hear stories (ads, pitches, proposals, etc) they want to participate in the ’storytelling’ and ’story-making’ process. Some marketers now call that ‘engagement’. However, I think that’s only half-right. When customers get a real taste of engagement, they want the whole meal: they want to participate, influence, and take pride in co-ownership of the finished product. They want to participate in product development.

Let IT own the terms of engagement, the tools of engagement and, ultimately, the customer and the brand

This leads to the second the hindering force to innovation leadership by marketing: technical maturity. Marketing has become to develop, provision, and engage customers with digital, online self-service applications. This means that marketers must develop into an IT service delivery organization! Or, let IT own the terms of engagement, the tools of engagement and, ultimately, the customer and the brand.

We see this emerge in a number of ways: the tenures of CMOs continue to fall because most CMOs only know ‘lipstick’ and ’storytelling’. The huge increase on online spendings and investments in quantified return-on-investment digital marketing programs (ad words, search engine marketing, social media, webcast theaters, etc.) Finally, the emergence of VP-level jobs for online governance by firms that now accept that the online-interactive relationship with customers and other stakeholders has challenged if not overtaken all other forms of relating and, therefore, driving corporate reputations, share price, and sales.

This transformation of marketing into IT service delivery organization also leads to another revolution in branding and brand management.

  • First, we must accept that consumers own the brand; it lives in the minds and hearts of customers.
  • Second, brands tell stories about the buying and using experience.
  • Third, brand stories evolve over time, becoming more trusted or just a habit of mind.
  • Fourth, brand stories create tribes and communities of practice, where brand use or display signifies membership.
  • Fifth, brand tribes create and consume an ever-increasing amount of digital information and content, creating what I call ‘social assets’ of the brand community or band of practitioners.
  • Sixth, the social assets of the brand live in blogs, forums, social networking site, emails, text messages, user-generated videos, etc ‹ all forms of digital assets that lie outside the governance, policies, and control of the vendor.
  • Seventh, the social network now filters, refutes, refines, and amplifies vendor-generated marketing communications ‹ stories – about offered or promoted services, thus rewarding those vendors who have a truly sustainable offering and truly satisfied customers

Using the case that I have just made, one belief leads most marketers make all types of mistakes: customers own the brand and, increasingly, the received or socialized value proposition. I won’t bother going into the many mistakes that marketers make from the mindset that marketers own the value proposition, the conversation, and the brand.

Rather, let’s start with the correct mindset and ask, what systems, processes, and accountabilities do we need, now, next, and later, to engage the customer? What operational capabilities should we build, buy, or rent?

Voice of the Customer

First and foremost, all marketers need an operational capability called Voice of the Customer, comprising a system, process, and accountabilities for interviewing 20 to 50 customers each month; transcribing verbatim what they said about the buying and using experience of your product or service as well as what they said about being in relationship with your firm; placing these transcripts into a content database and text mining the content, creating topic maps and ontologies (key words and phrases that signify awareness, consideration, trial, purchase, commitment, loyalty, and advocacy for the various brands in a selected marketspace). This should support a Voice of the Customer dashboard, summarizing sentiment pro and con about every facet of the enterprise; every policy, program, product, and service: hard data that no otherwise stupid but well-meaning senior executive can refute with careless fiat such as, “I don’t believe that our customers ….” A true Voice of the Customer capability establishes a bright, shining, and irrefutable ‘north star’ by which to navigate R&D, innovation, marketing, sales, service, training, HR, administration, and finance.

360-degree engagement

Next, marketers need an operational capability called social media monitoring, a way to track conversations among the myriad blogs and social media: key words and phrases that signify awareness, consideration, trial, purchase, commitment, loyalty, and advocacy for the various brands in a selected marketspace.

Concurrently, marketers need to build or enhance the operational capability called 360-degree engagement, the integration of multi-channel marketing analytics, content management, dynamic messaging (newsletters, etc), and marketing process orchestration, and a full-spectrum social marketing platform: blogs, wikis, forums, widgets, RSS feeds, screencast video explanations, etc.

Marketing Revolutions from the Bottom-up:
360-degree engagement requires that marketing become IT service delivery organization!

In my keynote, Marketing Revolutions from the Bottom-up, I start with this admittedly provocative and unpleasant thought: the operational capability of 360-degree engagement requires that marketing become IT service delivery organization! Now what?

In most courses in managing complex projects you will find four key principles:

  • First, you can and must break down complex things or systems into smaller and smaller units of work, ultimately creating a collection of Lego building blocks that enable project planners and teams to quickly reconnect these blocks into more useful, efficient configurations.
  • Second, to accomplish this ‘atomizing’ of value into small reusable chunks, you need a framework or a periodic chart for classifying these elements and recombining them.
  • Third, you need a way of sequencing and prioritizing the steps or procedures.
  • Fourth, you need clear role definition and accountability management systems.

That all sounds very German to many and quite startling for an American to lecture Germans on process and procedure! I agree! However, I will add the new element of Process Innovation. Most product firms have well-established procedures around product innovation.

However, most firms do not have a structured, repeatable process for innovating new processes! In fact, I argue that most firms innovate new processes by acquiring an innovative firm or deploying new software, that mostly automates ‘execution’ of an already established business strategy or prevailing business model. All good and fine in a world that never changes and for customers who only want lipstick on the pigs sold to them by never-changing vendors!

Define ONE 45-day single-person or small-group project

Now, every firm need execution systems; I intend to expand the conversation to include innovation systems and, in particular, how to jump-start the process of innovating new engagement processes!

To the end, I will introduce or reintroduce a practice used in Google: take on a really big idea, brainstorm with other really smart folks about what an end-state solution would entail, define ONE 45-day single-person or small-group project, and execute on that one project full-out.

I will integrate this idea of 45-day personally accountable projects to a master project roadmap containing 50 to 100 45-day personally accountable projects, placed in 4 to 9 concurrent tracks and sequenced by phase of Now, Next, Later, and May be Some Day. The concurrent tracks could entail the following:

  1. Corporate leadership / headquarters
  2. EMEA business unit management / policy
  3. Marketing operations, including Product Management
  4. Marcom and Internal creative services
  5. Procurement, contracts admin, legal
  6. Creative and media agencies
  7. IT operations

So a master project roadmap would comprise 50 to 100 projects detailing how a marketing operations will become IT service delivery organization that successfully sources, provisions, promotes, and co-brands the operational capability of 360-degree engagement, true process innovation from the bottom-up.

Brands in Germany: You’re own you own … Get to work!

Closing, some words to compare and contrast brands in US, EU and, particular, Germany. First, all great brands work as a mechanism of culture, defining and propagating social norms of perception, thought, feelings, and social interaction Brands reflect the desire and aspirations of a people; thus the meaning of BMW or iPods mean very different things in different countries. Thus, the goal of branding or brand building entails drawing out of a people or culture the best that a people possesses and holds dear.

Finally, brands signify relatedness and belonging; here we see stark contrasts between EU and US and subject of many books. However, in a few phrases, in America “you’re on your own; it’s matter a personal character and desire that determines you destiny; to hell with history, castles, and follies of dead monarchs. It’s up to you; you’ve got no one to blame; don’t bother blaming yourself, either. Just get to work!”

Curiously, Germany continues to undergo many social and societal changes, immigration, low birth rates (come on now, get busy, will you?), low-cost global competition (China, India) for exports, restructuring of core industries, and a general uprooted mobility of Germans, that make Germany look more and more like America: You’re own you own … Get to work!